CANINE PTBS - Traumatisierte Hunde verstehen und trainieren

Datum: 
Samstag, 11 Juni, 2022 bis Sonntag, 12 Juni, 2022
IBH anerkannte Veranstaltungen
Adresse: 
Rolandstr. 34
63860 Rothenbuch
Deutschland

CANINE PTBS
Traumatisierte Hunde verstehen und trainieren - mit Maria Hense

11.+12.06.2022 

Hotel Spechtshaardt, Rolandstraße 34, 63860 Rothenbuch

Amerikanische Tierärzte haben beobachtet, dass Militär-Hunde nach dem Kriegseinsatz ähnliche Probleme zeigten, wie Soldaten mit Trauma-Folgestörungen. Sie begannen das Phänomen zu untersuchen und Therapien zu entwickeln. 

Inzwischen weiß man, dass PTBS auch beim Hund vorkommt. Man nennt sie dann „canine PTBS“. Diese Erkenntnis kann Folgen für Training und Therapie haben. Hunde mit Traumafolgestörungen müssen anders trainiert oder therapiert werden, als „normale Angsthunde“. 

Ein „Trauma“ ist eine unangenehme Erfahrung, die lange andauernde Folgeschäden verursachen kann. Als Folge können Hunde bestimmte Ängste (Phobien, z.B. Geräuschangst) oder komplexe Störungen (z.B. andauernde Ängste, Hyperaktivität oder Reizbarkeit) zeigen. 

Dieses Seminar hilft, solche Traumatisierungen zu verstehen. Es gibt Techniken an die Hand, mit denen Menschen traumatisierte Hunde halten, führen und verändern können.

Themen sind unter anderem:
• Was ist ein Trauma?
• Welche Folge-Störungen gibt es?
• Woran erkenne ich, ob ein Hund traumatisiert ist?
• Warum sind traumatisierte Hunde anders?
• Was kann man dagegen tun?
• Wie kann ich verhindern, dass ein Hund traumatisiert wird?

Maria Hense ist seit 1993 Tierärztin. Danach erlernte sie einige Jahre die wissenschaftliche Erforschung von Hundeverhalten, unter der Betreuung durch Frau Dr. Feddersen-Petersen. Seit 1998 arbeitet sie als Hundetrainerin, Verhaltenstherapeutin für Tiere und Seminardozentin. Neben dem Schreiben von Fachbüchern und Artikeln rund um Hundeverhalten und Verhaltensauffälligkeiten unterstützt sie verschiedene Trainer- und Tierpsychologenausbildungen als Dozentin und Autorin. 

Ihr Ziel sind psychisch gesunde, alltagstaugliche Hunde, zufriedene Besitzer und die artgerechte Beschäftigung des Hundes. Insbesondere die Arbeit mit so genannten „Problemhunden“ ist Maria Henses Spezialgebiet. 

Sie ist Voll-Mitglied bei IBH, PDTE, GTVmT und ESVCE.

Kosten:
IBH-Mitglied: 150 € ohne Hund
IBH Fördermitglied: 190 € ohne Hund
nicht IBH-Mitglied: 230 € ohne Hund

Hunde bitte nur nach Absprache mitbringen!
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